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| Berichte 2008 | ||||||||||||
Rallycross-Finale auf dem Estering Normalerweile war immer freitags Abfahrt zum Ring, zum Finale jedoch reiste das Team um Schiemann-Motorsport erst am Samstag an, um sein „Revier“ zu beziehen. Dieses Mal sollte irgendwie alles anders sein als sonst. Zum einen waren die Mädels, Anni u. Biggi, nicht dabei und unser Kutscher sollte den Estering alleine, ohne Co., unter die Räder nehmen und dann auch noch an die neu eingeführte Jokerlap denken. Wenn das man gut ging. Samstag wurde dann die Dokumenten- und technische Abnahme erledigt und so konnten die Jungs zeitig zu Bett gehen, um ausgeschlafen in den Final-Tag zu starten. Insgesamt 14 Teams hatten in der Division 6 genannt. Von einigen Allradlern, wie Mitsubishi Evo VI, über kleine schnelle Frontkratzer, wie VW Golf I, und Heckschleudern, BMW 318is, war alles vertreten. Nun hieß es sich gegen die über 2-Liter-Fahrzeuge zu behaupten und mangelnde PS irgendwie durch eine bessere Linie wieder auszugleichen. Ausgerechnet hatten wir uns einen realistischen 10. - 11. Platz, gerade in Anbetracht der Tatsache, dass es hier um´s Finale ging und der derzeit Führende es sicherlich „krachen“ lassen werde. Aber wie bereits eingangs erwähnt, kam dieses Wochenende alles anders. Bereits aus dem Zeittraining kam unser Kutscher mit der 7. Zeit zurück und hatte ein breites Grinsen im Gesicht. Die zweite Startgruppe hatte er von Anfang an angeführt und gab die Führung auch durch eine taktische Fahrweise der Jokerlap bis zum Ende nicht wieder ab. Die Aussage unseres Kutschers dazu lautete nur „Die Reifen gingen gut und irgendwie hat es geklappt, einen guten Start hinzulegen. Da wollte ich auch weiter vorne bleiben.“ Auch der 1. Heat lief rund und unser Kutscher konnte sich noch einmal von der Zeit verbessern. Gesamt 6. Platz! Das war mehr, als wir alle erwartet hatten. Der zweite Heat brachte keine großen Überraschungen mehr und der Kutscher drehte wie im Heat davor konstante 3.17´er-Zeiten. Das heißt eine Überraschung gab es noch sehr zur Verwunderung unseres Co. die dieses Mal auf der Tribüne mitfieberte. „Klausi überholt Cúmy von außen!! DAS kann gar nicht gut gehen!“ Aber auch hier bewies unser Kutscher Talent und drängelte sich gekonnt in der nächsten Kurve, der ehemaligen Start-Ziel-Kurve, an ihm vorbei. KLASSE!!
Die Aufregung stand ihm buchstäblich ins Gesicht geschrieben. Auch die aufmunternden Worte von Ralf Hagelstein: „Klausi, gib ordentlich Gas, damit Du gleich ins A-Finale kommst…“ konnten daran irgendwie auch nichts ändern. Komisch. Mit dem Blick für´s Wesentliche startete unser Kutscher von der Startplatte weg und ließ wie die Male zuvor die Titelaspiranten hinter sich, wobei der Führende Ulli Riese technische Probleme zu beklagen und keinen Ladedruck am Turbo mehr hatte. Wo der Kutscher noch die 4 ½ Sekunden finden konnte, wird wohl sein Geheimnis bleiben, jedenfalls war die Optik des Laufs sensationell und gespannt warteten wir beim Aushang auf die Zeiten und die Aufstellungen für die A- u. B-Finals. Endlich waren die Zeiten da u. wir konnten unseren Augen kaum trauen: 3. beste Zeit!!! Wie geil!!! Damit war unserem Kutscher der 6. Platz im A-Finale sicher. Auch wenn die tief über dem Estering stehende Herbstsonne unserem Kutscher ein kleines bisschen die Sicht auf die Start-Ampel nahm, so wollte er sich dieses Mal nicht in der Sparkassen-Kurve geschlagen geben und verteidigte seine Position bis zur Zielrampe. Sicher werden einige sagen „Ja, aber er hat ja doch nur den 6. Platz gemacht“ - aber in Anbetracht der leistungsstärkeren Autos und der vielen kleinen Einzelerfolge, konnte und durfte sich unser Kutscher als der wahre Sieger fühlen! Das Team um Schiemann-Motorsport ist jedenfalls richtig stolz auf diese Leistung und freut sich jetzt schon auf die neue Saison 2011! Unser Glückwunsch geht natürlich auch an das Team Keck / Keck, die in ihrem Mitsubishi Evo VI einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg fuhren sowie Ulli Riese und Stephan Keller, die mit ihrer konstanten Fahrweise über´s Jahr die Division 6 mit dem 1. und 2. Platz für sich entscheiden konnten. |
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Strahlender Sonnenschein und volles Haus auf dem Estering am 24. Und 25. April 2010 Irgendwann sind wir dann ja doch auf dem Estering angekommen. Dort gab`s dann gleich eine schlechte Nachricht: Wolfgang Kilb hatte sich bei der Arbeit an der Hand verletzt und konnte leider nicht mit uns in der Division 6 starten. Aber er hatte es sich nicht nehmen Bilder: www.rallycross-em.com |
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Zuckerbrot und Peitsche oder Am 03.04.2010 startete das Damenteam Wierwille-Partisch / Hutzfeldt bei der 31. u. 32. ADAC Rallye Knesebeck. Angereist war das Team bereits am Karfreitag, um vorab die Dokumenten- und technische Abnahme zu erledigen.
Text: Bianca Hutzfeldt |
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Damenteam Wierwille-Partisch / Hutzfeldt beginnen Saisonauftakt Erklärtes Ziel bei der Wikinger Rallye sollte ganz klar „Ankommen“ sein, Erfahrung sammeln, die Rallye selbst als Trainingseinheit nutzen und natürlich den Veranstalter entsprechend zu unterstützen. Die Besprechung zwischen den Vorwagen-Besatzungen mit dem Orga-Leiter Rainer Haulsen fand noch bei trockenem Wetter und dunklen Wolken statt. Die Besatzungen wurden darüber informiert, worauf besonders zu achten sei und mit welchen Problemen sie ggf. konfrontiert werden könnten. Wie im Vorwege bereits angekündigt, öffneten sich dann kurz vor dem Start der ersten Wertungsprüfung „Ekeberg“, die aus insgesamt 7,73 km feinsten Kurven und Kuppen bestand, die Himmelspforten und es regnete ununterbrochen. Eine Sicht war so gut wie unmöglich und das Team schwamm mehr durch die Prüfung, als dass an ein Fahren zu denken war. Die kurz darauf folgende Prüfung „Arup“, ein 10,59 km langer Rundkurs, der 2005 das letzte Mal gefahren wurde und den die Beifahrerin Bianca Hutzfeldt seinerzeit noch selbst unter die Räder genommen hatte, lief für das Team viel besser, wenngleich direkt vom Start weg vor einer längeren Kuppe Aquaplaning war und das Auto regelrecht aufschwamm. Leider erging es anderen Teams ebenso, einige konnten jedoch nicht das Etappenziel erreichen und versenkten ihre „Schiffe“ in den Fluten. Dies war dann auch der Grund dafür, dass die 2. Wertungsprüfung neutralisiert werden musste. Der Samstag begrüßte die verbliebenen Teams dann schon freundlicher, auch wenn der Serviceplatz unter den Regenmassen erheblich gelitten hatte. Die Strecken selbst waren erstaunlich gut abgetrocknet und nur an der einen oder anderen Ecke waren noch Wasserpfützen und rutschiges „Bauerneis“. Die ersten zwei Wertungsprüfungen, die WP3 „Kattberg“ (ein 12,19 km langer Rundkurs) sowie die WP4 „Wahrberg“ (eine 8,87 km lange A/E-Prüfung), verliefen für das Team ohne Probleme und auch in Anbetracht der vielen Zuschauer, die nicht in den Absperrbereichen standen und der Streckenposten, die einen guten Job leisteten, konnte das Team Wierwille-Partisch / Hutzfeldt gleich einen guten Speed finden und sicher ihr Einsatzgerät, einen Suzuki Swift Sport, durch die Prüfungen bringen. Zum Abschluss griff noch einmal der Coach des Teams, Jan Becker, für die letzten zwei Wertungsprüfungen ins Volant des Suzuki Swift. Die so gefahrenen Referenzzeiten werden dem Team in einer späteren Analyse im Hinblick auf die bevorstehenden weiteren Einsätze helfen. Zu Zwischenfällen mit Anwohnern, die keinen Zuspruch für die Rallye erteilt hatten, kam es nicht, wofür sich das Team im Namen aller Teilnehmer nochmals ausdrücklich bedanken möchte. Ebenso bedanken möchte sich das Team natürlich beim Veranstalter, den vielen Helfern sowie bei Becker Motorsport in Hamburg für die tadellose Betreuung.
Text: Bianca Hutzfeldt Bildquelle: www. rallye-addicted.de |
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Am Wochenende des 19./20. Septembers fand für das Team um Schiemann-Motorsport der Rallycross-Trophy-Lauf im Rahmen des 5. Laufs zur Deutschen Rallycross Meisterschaft auf dem Estering statt. Unser Kutscher wurde diesmal von dem erfahrenen Rallyefahrer Nils Heitmann begleitet. Nach der Anreise am Samstagmorgen wurde zunächst unser Service- und Wohnbereich aufgebaut und eingerichtet. Nach der Dokumenten- und technischen Abnahme gab es neben der obligatorischen Gurt- und Sitzeinstellung für den Beifahrer nichts mehr zu tun, so dass wir in aller Ruhe einen gemütlichen Abend erleben konnten. Der Rennsonntag begann gegen 08.00 Uhr mit dem freien Training. Wir fuhren verhalten und freundeten uns langsam auf kalten Reifen mit der rutschigen Strecke an. Nils hatte sich derweilen auch einen kurzen Überblick von der Strecke machen können. Für das kommende Zeittraining kündigte Nils an, dass wir da anders fahren werden. So sollte es denn auch sein. Nils avancierte mehr und mehr zum Dirigenten im Auto. Sehr zur Freude einiger Zuschauer, die beobachten konnten, wie Nils seinen Ansagen mit Handzeichen noch mehr Ausdruck verlieh. Das Ergebnis des Zeittrainings war ein neunter Platz im Gesamt, den wir bis zum Ende auch halten sollten. Wir zeigten uns bester Laune bei herrlich sonnigem Rallycross-Wetter. In den 3 Wertungsläufen konnten wir unsere Zeiten noch verbessern und sicherten uns erstmals die Pole im B-Finale neben Claus Heller und Haimo Lingl im BMW. Wir konnten den Start zwar gewinnen mussten den BMW von Claus aber eingangs der Sparkassenkurve passieren lassen. Claus konnte das B-Finale dann auch für sich entscheiden, wie ihr sicherlich schon auf der Onboard gesehen habt. Sieger der Rallycross-Trophy wurde das Team Keck auf ihrem Mitsubishi Evo, gefolgt von den beidern Holgern Schmatz und Eichelberg. Insgesamt war es ein richtig schönes Wochenende, das wir am Ende noch mit 2. Platz auf dem Treppchen feiern konnten. Wir danken allen, die zu diesem gelungenen Wochenende beigetragen haben. Ganz besonders möchte ich an dieser Stelle nochmal Nils für seine wertvollen Tipps danken! Gesamtsieg für das Berliner Duo Dzewas / Gohlke beim Heidbergring Rallyesprint Entgegen den Wettervorhersagen wurden die 39 Teilnehmer des Heidbergring-Rallyesprint am 26.09.2009 vom Veranstalter, dem Norderstedter AMC e. V., mit blauem Himmel und Sonnenschein begrüßt. Der Rallyesprint selbst bestand traditionell aus insgesamt 6 Wertungsprüfungen mit einer Gesamtlänge von ca. 25 km, wobei die letzten 3 Prüfungen in entgegen gesetzter Richtung zu fahren waren. Das Vorjahresgesamtsieger-Team Thorsten Kuhlmann und Bianca Hutzfeldt hatten den Mit-subishi Evo VII an diesem Wochenende in der Garage gelassen und führten den Renault Clio 16 V mit der Start-Nummer 1 aus. Zu den Favoriten an diesem Wochenende zählten neben ihnen von vornherein Martin Schütte / Thorsten Kühn sowie Steffi Zorn / Andreas Karg, wenn denn die Technik ihrer Clios hielt. Ferner das Berliner-Doppelpack Stephan Dzewas / Klaus-Dieter Gohlke auf Ford Escort RS 2000 und Frank Reimann / Sabrina Gohlke auf VW Golf II, die nach ihrem letzten Auftritt bei einem Rallyesprint im Norden noch eine Rechnung zu begleichen hatten. Ebenfalls „hoch gehandelt“ wurde Sascha Hiller, der mit seinem VW Scirocco bereits beim Rallyesprint auf dem Hungrigen Wolf in diesem Jahr im Norden für Aufsehen gesorgt hatte Die erste Bestzeit des Tages konnte sich sodann mit 0,5 Sekunden Vorsprung das Team Kuhlmann / Hutzfeldt auf die Fahne schreiben. Mit keiner Favoritenrolle hatte man gerechnet bei dem Team Dominik Heller / Saskia Müller, die daher auch „nur“ mit der Start-Nr. 37 mit ihrem Honda Civic Type R an den Start gingen und sofort die zweitbeste Zeit für sich verbuchten - gefolgt von Schütte, Hiller, Reimann und Dzewas. Wenig Aufsehen erregend leider das Team Steffi Zorn / Andreas Karg, die mit Problemen an ihrem Clio zu kämpfen hatten und diesen schließlich in der WP 3 abstellen mussten. Ab der zweiten Wertungsprüfung blies dann das Berliner Duo Dzewas / Gohlke zum Angriff und knabberte nach und nach ein Stück mehr Vorsprung des zur Halbzeit immer noch mit 0,3 Sekunden vorne liegenden Teams Kuhlmann / Hutzfeldt ab. Bereits nach der 4. Wertungsprüfung stand fest: Dzewas / Gohlke wollen den Gesamtsieg, und zwar mit aller Macht, denn sofort bauten sie ihren Rückstand von 0,3 Sekunden auf insgesamt 1,2 Sekunden aus, lagen nach der 5. Wertungsprüfung mit 2,5 Sekunden Vorsprung vorne und holten sich im Ergebnis mit einer sensationellen Zeit von 02:37,2 und 6,6 Sekunden Vorsprung den Gesamtsieg vor den Vorjahressiegern Kuhlmann / Hutzfeldt. Einen Achtungserfolg und damit gleichfalls einen Podiumsplatz in der Gesamtwertung holte sich das Team Dominik Heller / Saskia Müller mit einem Wimpernschlag von 0,1 Sekunden Vorsprung auf Martin Schütte, der sich am Nachmittag mit seinem Renault Clio seinen persönlichen Tripple holte. Denn: Auf den letzten 3 Prüfungen fuhr er auf die Hundertstelsekunde genau gleiche Zeiten, womit man wohl sagen kann: mehr oder auch weniger war definitiv nicht drin. Von vornherein ebenfalls stark dabei waren einmal mehr die Youngster Lennart Hahn sowie Timo Broda, die sich einen Schlagabtausch der besonderen Art lieferten. Während Timo Broda auf der 4. Wertungsprüfung eine im Gesamt 4. beste Zeit „zauberte“, gelang es Hahn mit seinem BMW 320 is immer in den TOP-10 konstant gute Zeiten zu fahren. Im Ergebnis hatte das Team Broda / Linnemann dann jedoch mit 5,6 Sekunden die Nase vor Hahn / Brudermann (Gesamtrang 8) und holte sich einen herausragenden 7. Gesamtrang. In der Gruppe G dominierte von vornherein das Team Fabian Pirrone / Heinke Möhrpahl auf BMW 318 is, die ihren wohl verdienten Klassensieg zu keiner Zeit gefährdet sehen mussten. Ausnahmsweise einmal nicht das Nachsehen hatte die Klasse H12, in der auch das Team Karsten Beck / Corinna Kunstmann fuhr und mit der nächst höheren Klasse zusammengelegt wurde. Denn ihnen gelang es, sich gegen die höhere Klasse H 13 mit ihrem VW Polo durchzusetzen und die Klasse souverän für sich zu entscheiden. Weniger Glück mit der Klassenzusammenlegung hatte eine zweite Dame im Feld, und zwar Antje Wierwille-Partisch, die mit ihrem Suzuki Swift Sport zwar das zweite N2-Fahrzeug, einen Honda CRX des Teams Horakh / Skalski, in Schach halten konnte, jedoch in der Gruppe N lediglich hinter den Führenden Heller, Wendrich und Bergmann einen 7. Platz in der Klasse erzielte. Ob der Kompaktheit der Veranstaltung sowie der guten Organisation wird gehofft, dass der Heidbergring Rallyesprint auch in 2010 wieder stattfinden wird. Hierüber soll in den nächsten Tagen entscheiden werden. Text: Bianca Hutzfeldt Test für die Ostsee-Rallye bestanden - Alexy gewinnt Holsten-Doppel |
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38. + 39. ADAC Holsten Rallye lädt ein zu einem
Wie in den Vorjahren auch veranstaltet der MSC Holstein am 01.08.2009 ein Rallye-200-Doppel, das traditionell auf dem Truppen-Übungsplatz Putlos im Norden Ostholsteins ausgetragen wird. Leider sind Zuschauer auf dem Gelände selbst nicht zugelassen, jedoch besteht die Möglichkeit, als „Zaungast“ dem Sekundenkampf beizuwohnen. Das Rallyezentrum befindet sich auf dem Gut Görtz in Heringsdorf, wo Zuschauer natürlich gerne gesehen sind und mit den Teilnehmern Benzingespräche führen oder die Fahrzeuge begutachten können. Die Wertungsprüfungen von insgesamt 68 Kilometern haben sich, ebenso wie die Streckenführung und Gesamtlänge für beide Veranstaltungen mit 200 Kilometern gegenüber 2008 nicht verändert. Die Piloten haben jeweils 5 Wertungsprüfungen zu absolvieren, die neben Asphalt auch 10 % Schotter enthalten. Da am 11./12.09.2009 ebenfalls auf dem Truppenübungsplatz Putlos Wertungsprüfungen im Rahmen der Ostsee-Rallye gefahren werden, nutzen einige Fahrer, wie u. a. Alexy, Kuhlmann, Heitmann und Kölle die Möglichkeit, sich mit dem dortigen anspruchsvollen Gelände weiter vertraut zu machen, auch wenn die Streckenführung selbst nicht ganz identisch sein wird. Mit 49 Nennungen im Vergleich zum Vorjahr mit 34 Nennungen kann der MSC Holstein zufrieden sein, zumal weitere 11 Teilnehmer für den Historic Rallye Cup, der Classicer der Vergangenheit, wie Fiat 500, VW Käfer und Audi 80 Coupé an den Start bringt, genannt haben. Somit werden insgesamt 60 Starter auf Zeitenjagd gehen. Auch mit von der Partie werden Fahrzeuge nicht ausgeschriebener Klasse sein, die Demo-Fahrten absolvieren, darunter Kim Boisen mit seinem BMW M3 aus Dänemark. Besonders spannend wird der Kampf um den Gesamtsieg werden. Während der Hamburger Thorsten Kuhlmann und seine Beifahrerin Bianca Hutzfeldt letztes Jahr mit einem Gesamtsieg des Holsten-Doppels glänzen konnten und daher auch mit der Start-Nr. 1 an den Start gehen, hat die bisherige Saison gezeigt, dass das Ehepaar Alexy mit ihrem Audi Quattro ebenfalls ganz vorne mitmischen will und wird. Auch darf man gespannt sein auf Rainer Keck / Kay Treder im Mitsubishi Evo, wenn nicht erneut der diesjährige Technik-Teufel zuschlägt. Ebenfalls seinen „Heimvorteil“ versuchen zu nutzen wird der schnelle Bauer Kai-Dieter Kölle mit seinem Porsche 911. Folgen wird sodann eine ganze Reihe von „Golf-Tretern“ der Klasse H14 sowie eine Dame - Steffi Zorn - im Renault Clio, die ebenfalls nicht zu unterschätzen sein wird. Etwas für´s Auge werden mit Sicherheit wieder einmal die Teams Schultz / Slawik und Grossmann / Kanitz mit ihren Mini´s bieten, wenn sie diese über die bucklige Strecke „prügeln“ werden. Auch darf man gespannt sein, wo sich das 2. Damenteam Steffen / Steffen mit ihrem Dacia Logan am Ende einordnen wird, nachdem diese zu einer längeren Zwangspause verurteilt waren. Eine freiwillige Dokumentenabnahme sowie Besichtigung der Wertungsprüfungen ist bereits am Freitag, 31.07.2009, möglich. Der Start zur 38. Holsten Rallye erfolgt um 10.01 Uhr und die 39. Holsten Rallye startet um 16.31 Uhr. Weitere Info´s unter: www.msc-holstein.de Text: B. Hutzfeldt Foto: www.rallye-addicted.de - Bildmaterial ist zu Pressezwecken freigegeben |
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Rallyesprint-Wochenende auf dem „Hungrigen Wolf“ Dzewas siegt beim Hanseaten Rallyesprint Zum ersten Mal gab es am letzten Wochenende (23. / 24.05.2009) auf den Flugplatz „Hungriger Wolf“ in der Nähe von Itzehoe eine Zusammenarbeit zwischen dem MSC Hanseat und dem MSC Holstein. Am Samstag fand dort die 14. ADAC Hanseaten Rallye (Rallyesprint) und nur einen Tag später am Sonntag der 1. ADAC Holsten Rallyesprint statt. Bereits am Samstag reisten bei sonnigem Wetter insgesamt 35 Teams an, um die insgesamt 4 Wertungsprüfungen über ca. 33 km unter die Räder zu nehmen. Größter Pechvogel war am Samstag wohl wieder einmal mehr der zweifache Gesamtsieger vom Saisonauftakt in Wunstorf Frank Reimann mit Beifahrerin Sabrina Gohlke, die ihren VW Golf II GTI 16 V gleich nach der ersten Wertungsprüfung mit gerissenem Bremssattel abstellen mussten. Ebenfalls vom Pech verfolgt das Team Gennat / Knop auf Opel Ascona A, die den Rallye-Sprint ebenfalls nicht beenden konnten, nachdem ein Kühlerproblem auftrat. |
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Hanser nach Unfall bei der Wikinger Rallye wieder zurück auf der Rallyepiste und Zwar waren die Folgen des Unfalls bei der Wikinger Rallye am 03. / 04.04.2009 für einen Start bei der „Sulingen“ insofern noch zu merken, als dass Henrik Hanser aus Wittenborn noch kein eigenes Rallyefahrzeug wieder zur Verfügung stand, jedoch konnte dieses Hindernis vorerst überwunden werden. Norbert Hartwig verzichtete selbst auf die Teilnahme am Masters Lauf der 22. ADAC Mobil Pegasus Rallye Sulinger Land am 02.05.2009 und stellte Hanser seinen BMW 318 is zur Verfügung. Aber nicht nur das Fahrzeug war neu auch auf dem heißen Sitz nahm jemand Neues neben Hanser Platz, und zwar die Kielerin Bianca Hutzfeldt. Das Team Hanser / Hutzfeldt reiste mitsamt der Service Crew von Schiemann-Motorsport bereits am Freitag an, um die Streckenbesichtigung durchzuführen und ihren Aufschrieb zu erstellen. Die Rallye selbst führte über eine Gesamtlänge von 341 km mit 15 anspruchsvollen Wertungsprüfungen über insgesamt 139,7 km Länge, wobei der Asphaltanteil bei 97,5 % lag. Der Morgen begrüßte die insgesamt 99 angereisten Teams mit strahlendem Sonnenschein und pünktlich um 09.01 Uhr wurde das erste Fahrzeug über die Startrampe in der Innenstadt von Sulingen auf die Strecke geschickt. Der größte Pechvogel am Start war in diesem Jahr wohl der Ex-Rallycross-Meister Jan Becker, der seinen Mitsubishi Lancer schon auf dem Weg zur ersten Prüfung mit einem kapitalen Motorschaden abstellen musste. In die Ausfallliste reihten sich weitere norddeutsche Teams, wie das deutsch-dänische Mixedteam Ralf Bonde / Erwin Gottschalk, die ihren BMW M3 mit abgerissener Antriebswelle abstellen mussten. Auch der Hamburger Newcomer Ralf-Michael Wierwille mit Beifahrer Jens-Peter Kroll musste seinen Mitsubishi Lancer Evo 9 aus dem Hause Becker-Motorsport nach der achten Prüfung abstellen, nachdem das Heck des Evo Fremdkontakt mit einem Baum hatte und hierbei einen im Service nicht reparablen Schaden erlitt. Auch der Lübecker Beifahrer Daniel Rohde, der sonst im gelben VW Golf II mit „Michl“ Meyer unterwegs ist, sattelte um. Zwar blieb die Farbe und Marke des Fahrzeuges dieselbe, jedoch fuhr er an der Seite von Lars Tietjen aus Mulsum. Diese ereilte das Pech auf dem IVG-Gelände, ein ehemaliges Munitionsdepot, wo ihnen ein Radbolzen abriss und der Fahrt ein jähes Ende auf der dritten Prüfung bereitete. Das Team Hanser / Hutzfeldt ließ es auf der ersten Prüfung, die 7,4 km lang war, zunächst langsam angehen, um sich auf das Auto einzustimmen und auch damit das Team selbst sich im Auto aufeinander abstimmen konnte. Von Anfang an hatte das Team mit zu harten blockierenden Reifen zu kämpfen. Auf der ersten Prüfung fuhr das Team daher auf einen 7. Platz in der Klasse und im Gesamtklassement auf den 62. Platz. Die Wertungsprüfungen 2 und 3 fanden auf dem sogenannten IVG-Gelände statt, wo die Strecke sehr verwinkelt mit vielen Kurven, Kantsteinen und Mauern durch den Wald führt. Bereits aus den Vorjahren ist bekannt, dass es hier nicht um viel PS geht, um die Prüfungen heil zu überstehen, sondern es hier maßgeblich darauf ankommt, eine saubere Linie zu fahren und eine besonnene Fahrweise an den Tag zu legen. Bereits hier zeigte sich, dass Hanser sich schon innerhalb kürzester Zeit auf den geliehenen BMW eingeschossen hatte und konnte auf der zweiten Prüfung einen 21. Platz im Gesamt verzeichnen. Nach einem 20-minütigen Service ging es erneut auf die drei bereits zuvor gefahrenen Prüfungen Sieden, Deblinghausen und Steyerberg. Hier kam es zu keinen nennenswerten Zwischenfällen bei dem Team und es konnte sich weiter nach vorne kämpfen. Nach der sechsten Wertungsprüfung lag das Team dann auf Gesamtrang 32 zwischen Kai-Dieter Kölle / Matthias Mäding auf Porsche 911 und Burghard Brink / Lothar Bökamp auf Lancia Stratos HF. Die Wertungsprüfungen 7 - 10 (Dillenberg, Dahlskamp, Affinghausen und Hohenmoor) mit Längen zwischen 7,8 km und 13,0 km wurden dann en bloc absolviert. Da die Wasseranzeige im BMW hier kurz vor dem roten Bereich war, musste das Team diese Prüfungen sowie die noch folgenden mit voll aufgedrehter Heizung fahren, was bei den sommerlichen Temperaturen noch zusätzlich an der Kondition zerrte. Jedoch schaffte Hanser es ohne Probleme, sich auch nach 10 gefahrenen Prüfungen bis zum nächsten Service weiter nach vorne auf Platz 28 im Gesamt zu kämpfen. Nach dem absolvierten Service ging es zur zweiten Runde an die zuvor gefahrenen Wertungsprüfungen. Auch hier leistete das Team sich keine Fehler und konnte sogar auf der 14. Wertungsprüfung noch 6 Sekunden schneller fahren, als beim ersten Durchgang. Erschwerend kam für das Team hinzu, dass die Gegensprechanlage auf den letzten drei Prüfungen ausfiel und die Beifahrerin Bianca Hutzfeldt zusätzlich die Kurven per Handzeichen anzeigen musste. Nochmals richtig Gas gab das Team dann auf der letzten Wertungsprüfung, dem Zuschauerrundkurs im Gewerbegebiet Sulingen vor einer ca. 3.000 Zuschauer umfassenden Kulisse. Hier war von den verbliebenen 64 Teams ein Rundkurs mit 4,8 Runden und einer Gesamtlänge von 8,8 km zu absolvieren. Auch hier konnte Hanser eine beachtliche Zeit mit seinem schwachbrüstigen BMW in den Asphalt brennen und verzeichnete einen 17. Gesamtrang für sich. Im Ergebnis erfuhr sich das Team einen 24. Gesamtrang und einen sehr guten 3. Platz in der mit 12 Fahrzeugen besetzten Division 5. Lediglich vor ihm platziert in ihrer Klasse waren der Lokalmatador Christian Riedemann / Oliver Bobrink auf Citroen C2R2 und Uwe Groppel / Helger Groppel auf Citroen C2R2; Fahrzeuge wie einen Opel Corsa Maxi Kit sowie Peugeot 106 S1600 und Citroen C2R2 verwiesen wie auf die Plätze. Die 22. ADAC Mobil Pegasus Rallye Sulinger Land gewann schließlich mit einem Vorsprung von 5 Sekunden Carsten Alexy mit seiner Ehefrau Michaela auf Audi S2 quatro. Die Sensation hingegen war jedoch der Zweitplatzierte 21-jährige Riedemann im kleinen Citroen C2R2, der im stark besetzten Teilnehmerfeld einen zweiten Gesamtrang feiern konnte und zeitweise sogar an der Spitze des Gesamtklassements lag. Schiemann fährt sensationelles B-Finale auf dem Estering in Buxtehude Das Rallycross-Wochenende fing für das Team um Schiemann-Motorsport Kuhlmann / Hutzfeldt holen Klassensieg und den Mit herrlichem Sonnenschein begrüßte der Morgen die insgesamt 56 angereisten Teams zur 26. Auflage der Stormarn Rallye in Trittau. Nach erfolgter Dokumentenabnahme hatten die Teams Gelegenheit, die insgesamt 32,80 km langen 3 Wertungsprüfungen, die insgesamt je zweimal zu befahren waren, zu besichtigen und ihr Gebetbuch zu erstellen. Nachdem die Teams dann wieder zum Rallyezentrum bei Opel Rohlfs in Trittau zurückkehrten, wurden die Fahrzeuge einer technischen Kontrolle unterzogen und wurden sodann bis zum Start der Rallye ins parc fermé gestellt. Pünktlich um 13.01 Uhr konnten die Teams dann zum Start der ersten Wertungsprüfung Stemwarde geschickt werden. Hier mussten die Teams einen 10 km langen Rundkurs, bestehend aus 2,9 Runden, bewältigen. Das Team Kuhlmann / Hutzfeldt startete mit der Nummer 8 hinter dem Feld der Youngtimer-Fahrzeuge. Bereits auf der ersten Prüfung konnte das Team in einem hervorragenden Starterfeld mit einer sechstbesten Zeit glänzen und das obwohl das Team mit erheblichen Sichtbehinderungen vor der Schikane an der Zielausfahrt zu kämpfen hatte, da jeweils kurz vor ihnen Fahrzeuge viel Staub aufgewirbelt hatten. Nach einer absolvierten Runde stand noch ein Überholmanöver an, welches problemlos vonstatten ging, das überholte C Coupé des Teams Beinke wurde hierbei in eine Staubwolke gehüllt zurückgelassen. Die zweite Prüfung Finkhorsterberg war eine A/E Prüfung mit insgesamt 3,7 km Länge, die im Gegensatz zum Vorjahr in entgegengesetzter Richtung zu befahren war. Auch hier konnte das Team starke Mitkonkurrenten, wie Kai-Dieter Kölle hinter sich lassen und beeindruckte durch eine fehlerfreie Fahrt. Leider musste sowohl die Wertungsprüfung 3 als auch die Wertungsprüfung 6 „Mollhagen“ wegen einer defekten Zeitnahme neutralisiert werden. Aber auch auf dieser 2,7 km langen Prüfung unterlief dem Team kein Fehler, so dass es zur Pause ins Gewerbegebiet nach Trittau zurückging. Nach einer dreiviertel Stunde ging es dann für die Teams weiter. Im Rundkurs konnte das Team Kuhlmann / Hutzfeldt ihre Leistung noch um 9 Sekunden steigern und auch die nächste Prüfung beendete das Team mit einer sechstbesten Zeit im Gesamt. Insgesamt sahen 43 Teams das Ziel in Lütjensee im Forsthaus-Seebergen. Das Team Kuhlmann / Hutzfeldt konnte sich im Ergebnis einen fünften Platz im Gesamtklassement holen und einen erneuten Klassensieg für sich verzeichnen. Bildquelle: www.rallye-addicted.de Auftakt zur DRXT 2009 in Oschersleben |
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Starker Auftritt der Nordlichter bei der Saar-Pfalz-Rallye Da das Saarland ja nicht ganz um die Ecke liegt, sind wir bereits Gefahren wurden die Wertungsprüfungen Windpark (Rundkurs), Das Team Heitmann / Hutzfeldt ließ es mit ihrem VW Polo GTI auf der ersten Prüfung noch sacht angehen, um zusammenzufinden und ließ es kurz darauf schon richtig krachen. Sogar auf dem 15 km langen Rundkurs „Bosenberg“ konnte das Team mit seinem 1600er einmal mit einer siebtbesten Zeit glänzen. Größere Fehler unterliefen dem Team nicht und auch das Material hielt. Die letzte Prüfung wurde in der Dämmerung gestartet, wobei die letzten Starter bereits in absoluter Dunkelheit fahren mussten. Auch hier gelang es dem Team Heitmann / Hutzfeldt den Lokalmatadoren Dominik Port hinter sich zu lassen und fuhr die fünftbeste Zeit im Gesamt ein. Im Ergebnis konnte das Team die Division 6 gewinnen und belegte im Gesamtklassement einen sehr guten 10. Platz. Komplettiert wurde dieses Gesamtbild der Norddeutschen durch den starken Auftritt von Achim Behrens / Dirk Schnelle auf ihrem 2-Liter-Renault-Clio mit Gesamtrang 8 und Timo Grätsch / Alexandra Grawlik auf ihrem BMW M3 mit dem 9. Gesamtrang. Fazit der Veranstaltung: Wenn Daniel mal wieder ausfallen sollte, steige ich jeder Zeit gerne wieder bei Nils ein, hoffe jedoch, dass er bald wieder auf den Beinen ist. Die Prüfungen im Saarland haben mich um eine große Erfahrung reicher gemacht. Die Stimmung im Team ist stets gut und der Service sowieso unschlagbar. Vielen Dank nochmals für alles! Bilder: Torsten Goerlich |
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Auswärtsspiel und Ballabgabe bei Schiemann-Motorsport Nur 2 Wochen vor dem Rallycross-Saisonstart in Oschersleben am 21. / 22.03.2009 reiste das Team von Schiemann-Motorsport am 07.03.2009 zu einem auswärtigen Event, und zwar zum 2. ADAC Rosenhof-Rallyesprint. Zur Frage, was ein beherzter Fußballer oder in diesem Falle Rallycrosser auf einem fremden Spielfeld zu suchen hat - ganz einfach: trainieren! Das Team hat den grünen Golf „Kermit“ über Winter revidiert u. startklar für die Saison 2009 gemacht. Und wo kann man besser mit dem Ball üben, als auf dem Spielfeld? Erschwerend kam hinzu, dass sich der Co. von Klaus-Peter Schiemann, Bianca Hutzfeldt, sehr wohl auf diesem Spielfeld fühlt und da noch alte Wetten einzulösen waren, bot Klaus-Peter Schiemann seinem Co. den Fahrerplatz an. Auf diesem vor 4 Jahren in den Rallyesport hineingeboren u. danach auf den Beifahrersitz gewechselt, konnte Bianca natürlich nicht einfach „nein“ sagen, wobei von Anfang an klar war, dass das Auto getestet und ohne Risiko für Mensch u. Material gefahren wird. Schon bei der Anreise signalisierte das Wetter, dass es besonderes rutschige Bedingungen werden würden, denn es herrschte leichter Schneeregen. Beim Abfahren der Wertungsprüfung bestätigten sich dann die Befürchtungen. Mit leichter Verzögerung startete das Team zur ersten WP, die Reifen hatten kaum Grip, auf dem Schotterstück zur Sprungkuppe konnte daher wenig Geschwindigkeit aufgebaut werden. Vor der Kuppe hieß es dann wieder das Auto zusammenbremsen, um seicht über die Kuppe zu fahren, dann eine 90°-Linkskurve im Schotter, die sogar im Drift genommen wurde, was bei Klaus-Peter wahre Begeisterungsströme auslöste. Die erste Runde lief recht verhalten und in der 2. Runde beim Anbremsen einer Linkskurve auf Kopfsteinpflaster rutschte das Auto zur Seite weg, das Team streifte leicht einen am Straßenrand liegenden Baumstamm und konnte am Ende der Wertungsprüfung zur Erleichterung feststellen, dass nur ein Blinkerglas fehlte. Die Aussage von Klaus-Peter hierzu war nur „Beim Rallycross brauchen wir das eh nicht, da wird dann einfach ´ne Abdeckung vorgeschraubt“. Die zweite WP lief wesentlich runder, auch wenn sich Klaus-Peter einfach nicht mit dem heißen Sitz anfreunden konnte, was durch Kommentare wie „Vorsicht! Langsamer!“ auch unterstrichen wurde. Zur 2. Halbzeit hieß es dann wieder Fahrerwechsel, denn schließlich sollte auch Klaus-Peter seinen Golf testen. Also kam es zur alt bewährten Rollenverteilung. Auf dem Asphaltteil noch sehr vorsichtig fühlte sich Klaus-Peter auf dem Schotterstück sofort in seinem Element und es kam auch noch zum Kampf mit einer roten Blechtonne. Am Ende der Wertungsprüfung wurde festgestellt, dass auch hier kein Schaden am Golf entstanden ist und dieser lediglich mit einer Kampfbemalung an der Stoßstange das Feld verließ. Von den insgesamt 42 gestarteten Teilnehmern ließen es nicht alle so vorsichtig angehen, so dass leider einige Ausfälle zu verzeichnen waren. Das Team Schiemann-Motorsport beendete den Rallyesprint mit einem dritten Platz in der Klasse und einem 33. Platz im Gesamtklassement. Uwe Broda / Rolf Suhrke holen sich Gesamtsiege Kuhlmann holt Gesamtsieg beim Heidbergring-Rallyesprint Am Vormittag hatte das Team Kuhlmann / Hutzfeldt noch mit Kühlerproblemen an ihrem Mitsubishi Evo VII zu kämpfen, bekamen diese am Nachmittag dann aber in den Griff und holten sich mit 2,6 Sekunden Vorsprung den Gesamtsieg. Der Morgen begrüßte die nach Geesthacht zum Heidbergring angereisten Teams zunächst mit dichtem Nebel, jedoch war für den Tag noch Sonne angesagt, die dann auch am Nachmittag langsam durch die Wolken kam. Aus motorsportlicher Sicht war an dem Wochenende, was die Sparte Rallye anging, zwar viel los mit dem Masters Lauf in Niedersachsen und der Thüringen Rallye, dennoch konnte beim veranstaltenden Norderstedter AMC das Vorjahresnennergebnis mit insgesamt 40 Nennungen übertroffen werden.
1. Thorsten Kuhlmann / Bianca Hutzfeldt, Mitsubishi Evo VII 15:59,5 1. ADAC Ostsee-Rallye 05./06.09.2008 Die 1. ADAC Ostsee-Rallye begrüßte die Teilnehmer am Freitag mit einem strahlenden Wetter. Die Wertungsprüfungen wurden bereits am Freitag abgefahren und der Aufschrieb für den nächsten Tag erstellt. Die Prüfungen selbst waren gewohnt anspruchsvoll. Ebenso hatten es die neuen Prüfungen in sich und gleichfalls die an die bekannte Prüfung „Roge“ angehängten Kilometer, die sich vom Charakter her super anschlossen. Für Norbert Hartwig war es die erste A-Rallye, die er mit seinem BMW 318 is unter die Räder nehmen wollte. Seit 2005 ist er mit seinem BMW auf den „kleinen Rallyepisten“ in Norddeutschland bereits unterwegs. Nun stand die nächste Herausforderung an und auch er musste beim Abfahren der Prüfungen feststellen, dass die Prüfungen im Vergleich zu 200er Rallyes wesentlich anspruchsvoller waren und auch die Kondition des Teams mehr gefordert ist. Bereits am Samstag morgen war sich das Team trotz am Vortag angesagtem Regen einig, dass Trockenreifen aufgezogen wurden, was sich als gute Wahl herausstellte. Die erste zu absolvierende Prüfung mit Start in Weißenhaus wies bereits trockene Streckenabschnitte auf, jedoch war es, wo die Bäume Schatten auf die Straße warfen sehr rutschig und bereits die ersten Teilnehmer rutschten von der Prüfung oder verloren wertvolle Zeit. Das Team Hartwig / Hutzfeldt hingegen nutzte die erste Prüfung, sich aufeinander abzustimmen und die neuen Reifen zu testen. Bereits auf der 2. Prüfung und dem sich anschließenden Rundkurs auf dem Truppenübungsplatz Putlos stellte sich heraus, dass die Reifen Grip hatten und das Zusammenspiel im Auto anstandslos funktionierte. Bereits zur Halbzeit konnte das Team auf den 8. Platz in der Klasse von 12 gestarteten Teams klettern und überzeugte durch konstanten Speed und eine fehlerlose Fahrt. Am Nachmittag ging es dann u.a. zum Zuschauerrundkurs am Neustädter Hafen. Hier jedoch öffnete der Himmel seine Pforten und es regnete wie aus Kübeln. Gerade noch rechtzeitig gelang es dem Service Team um Norbert Hartwig, Regenreifen aufzuziehen. Der Start zum Zuschauerrundkurs erfolgte als fliegender Start bestehend aus einer Gruppe von 4 Fahrzeugen mit jeweils 5 Sekunden Abstand. Hier gelang es dem Team Hartwig / Hutzfeldt bereits in der 2. Runde, den vor sie fahrenden Dänen im Peugeot zu überholen und den folgenden Allrad-BMW in Schach zu halten. Die letzte Prüfung Karlshof musste das Team dann aufgrund zeitlicher Verzögerungen im Dunkeln absolvieren. Hinzu kam, dass es nach der Hälfte der Strecke wieder anfing, heftig zu regnen und die Windschutzscheibe derart beschlug, dass eine Sicht so gut wie unmöglich war. Dennoch gelang es dem Team, einen kühlen Kopf zu bewahren. Sie brachten den BMW sicher ans Ziel und fuhren trotz der widrigen Umstände noch eine gute Zeit. Im Ergebnis konnte das Team einen 28. Gesamtrang von 53 gestarteten Teams für sich verbuchen. In der Klasse der Division 5 erreichte das Team den 4. Platz und wurde für diese Leistung noch mit einem Pokal belohnt. Kuhlmann / Hutzfeldt holen Gesamtsieg beim Holsten-Doppel Team Kuhlmann präsentiert sich nach der Revision des Mitsubishi Evolution VII in neuem rot-silbernen Outfit und will so auch optisch beim Rallye-WM-Lauf in Deutschland „punkten“. Dies gelang dem Team Kuhlmann / Hutzfeldt bereits am 02.08.2008 bei der Holsten Rallye. Maßgeblich sollte die Rallye-Doppelveranstaltung dazu genutzt werden, sich auf den WM-Lauf in Deutschland vom 14. - 17.08.2008 vorzubereiten und einige Tests durchzuführen. Nach Hause fuhr das Team dann hoch motiviert mit einem Gesamtsieg über die Doppel-Veranstaltung. Mit Sommer und Sonne präsentierte sich die 36. und 37. ADAC Holsten Rallye im holsteinischen Oldenburg. Auf den jeweils 4 Wertungsprüfungen erwarteten die Piloten neben Asphalt auch 10 % Schotter, die ausschließlich auf dem Truppenübungsplatz Putlos zu absolvieren waren. Die 34 Teilnehmer der Vormittagsveranstaltung sorgten bereits in der ersten Wertungsprüfung für viel Action, wobei leider auch mehrere Ausfälle zu verzeichnen waren. Das trockene Wetter und eine gute Brise sorgten auf den Schotterpassagen für viel Staub, der es den Piloten nicht immer einfach machte, die Ideallinie zu fahren. Bereits beim Auftakt-Rundkurs setzte der gut aufgelegte Hamburger Thorsten Kuhlmann mit seiner Kieler Beifahrerin Bianca Hutzfeldt eine WP-Bestzeit-Marke, die ihnen sogleich einen 2-Sekunden-Vorsprung einbrachte. Auf der zweiten und dritten Prüfung musste sich das Team im Sekunden- bzw. Hundertstel-Sekunden-Duell erst von Olaf Müller / Katja Kalmbach auf BMW 320 is, die als Favoriten angereist waren, und dann von Stefanie Zorn / Andreas Karg auf Renault Clio geschlagen geben. Auf der 4. und letzten Prüfung schlug das Team jedoch wieder zurück und holte sich im Ergebnis mit 10 Sekunden Vorsprung auf den Zweitplazierten Uwe Broda / Rolf Suhrcke im Golf II 16 V den ersten Gesamtsieg. Den dritten Gesamtrang belegte Stefanie Zorn / Andreas Karg vor Olaf Müller / Katja Kalmbach. Am Nachmittag, der 27. ADAC Holsten Rallye, gingen nur noch 25 Teilnehmer an den Start. Auch hier lieferten sich Thorsten Kuhlmann und Olaf Müller ein Schlagabtausch-Duell und gaben eine Bestzeit nach der anderen vor. Im Ergebnis konnten Olaf Müller / Katja Kalmbach ihrer Favoritenrolle gerecht werden und die Rallye mit einem Wimpernschlag von nur 0,5 Sekunden Vorsprung für sich entscheiden vor Thorsten Kuhlmann / Bianca Hutzfeldt, denen ein Dreher auf der letzten WP wertvolle Zeit gekostet hatte. Dritte wurden Uwe Broda / Rolf Suhrcke vor Henrik Hanser / Stefan Groth im BMW 318 is. Rang 5 ging an das Team „Michl“ Meyer / Daniel Rohde aus Lübeck. Ebenfalls an den Start gingen Fahrzeuge des „Historic-Rallye-Cup“. Dort siegten Björn Weiß auf Mitsubishi Lancer Turbo, vor Lothar Köhler (Opel Kadett C) und Horst Schmidt (BMW 2002 Tii). Auch mit von der Partie waren Fahrzeuge nicht ausgeschriebener Klassen, die Demo-Fahrten absolvierten. Bereits auf der ersten Wertungsprüfung musste Mario Dupke aus Kiel seinen Toyota MR 2 mit technischem Defekt abstellen, Johannes Treimer hatte bei seiner Toyota Celica einen Motorschaden zu verzeichnen, den Dänen Ib Kragk mit Renault Clio Super 1600 ereilte ebenfalls ein technischer Defekt und auch Sönke Milon begrub seine Zeiten in einem Graben, aus dem er den Mitsubishi Evo IX nicht aus mehr eigener Kraft herausbekam. Er hingegen war der Einzige der Demo-Fahrer, der zu Beginn der zweiten Veranstaltung wieder an den Start gehen und die Rallye beenden konnte. Ergebnisse unter: www.rallye-events.de
Gemischte Gefühle oder: RXT-Wochenende auf dem Estering am 20. Juli 2008 |
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43. ADAC Visselfahrt / XVII. ADAC Rallye „“ Buten un´ Binnen Erneut habe ich bei Harald Borowski auf dem „heißen Sitz“ seines Skoda Fabia RS Diesel Platz nehmen dürfen und wir sollten erneut das IVG-Gelände unsicher machen. Angereist sind wir bereits am Freitag und konnten bei wunderschönem Wetter die Rallye abfahren und unseren Aufschrieb erstellen. Alles klappte gewohnt problemlos. Für die Fahrt hat Klausi mir das Servicemobil zur Verfügung gestellt, in dem ich auch geschlafen habe. Nochmals 1000 Dank dafür!! Samstagmorgen dann beim Aufstehen der erwartete Regen. Also: Regenreifen fix montiert und auf zur ersten Veranstaltung. Die Straßen und Wege hatten sich im Gegensatz zum Vortag zu Rutschbahnen verwandelt und so schlitterten wir durch den Wald. Hin und wieder rutschten wir ein Stückchen zu weit und mussten auch das ein oder andere Mal zurücksetzen, um wieder auf die Strecke zu gelangen. Gott sei Dank ist hier nie etwas Schlimmeres passiert, Harald hatte alles im Griff und wir waren natürlich nicht die Einzigen, die mit solchen Problemen zu kämpfen hatten. Unser Ziel war, das Auto heil durch´s Gelände zu tragen und am Ende der Veranstaltung anzukommen. Denn: Weniger ist manchmal mehr. Und genauso spiegelte es sich dann im Ergebnis auch wider. Wir konnten uns gegen die Volvo-Fraktion in der Gruppe N4 mit 11 Teilnehmern gut durchsetzen und landeten auf einem guten 3. Platz und einem 35. Platz im Gesamtklassement von über 100 gestarteten Teams. Bericht Rallye Stemweder Berg 2008 Eine neue Rallye - ein neuer Fahrer: Nils Heitmann. Der, der eigentlich schuld daran ist, dass ich überhaupt mit dem Motorsport (Slalom) angefangen habe. Gerade aus diesem Grund und der Tatsache, dass ich schon immer ein Fan seines Fahrstils war, habe ich mich besonders auf diese Rallye gefreut. Sein Stammbeifahrer Daniel Hammerich konnte aus gesundheitlichen Gründen leider nicht fahren, so dass ich eingesprungen bin. Bericht Mobil Pegasus Rallye Sulinger Land 2008 Für mich das erste Mal auf einem Diesel, das erste Mal die Sulingen Rallye und mit einem für mich neuem Fahrer, der jedoch in der norddeutschen Rallyegeschichte ein Urgestein dargestellt: Harald Borowski. Sein Stammbeifahrer und gleichzeitig jüngster Sohn war wegen bevorstehender Abschlussprüfungen verhindert und so sollten wir die Sulingen Rallye unter die Räder nehmen. Das Abfahren am Freitag klappte problemlos, abgesehen von Motivationsdefiziten von Haralds Seite, als zwischendurch ein kurzer aber kräftiger Regenschauer einsetzte. Für Samstag war Sonne vorausgesagt - die Rallye konnte also nur gut werden. Fazit: In der HJS-Diesel-Masters-Gruppe herrscht eine super Stimmung, wo ich mich sehr wohl gefühlt habe - allerdings fehlte mir bei den Fahrzeugen ein bisschen der Sound ;))
Bildquelle: www.ckworks.de
Rennbericht vom 2. Lauf zur DRX-Trophy auf dem Estering am 26./27. April 2008 Auch zum 2. Lauf sind wir bereits am Freitag angereist, um noch einen guten Platz im Fahrerlager zu bekommen und die Möglichkeit zu nutzen, noch am Freitag Dokumenten- und technische Abnahme hinter uns zu bringen. Nachdem wir alles aufgebaut und die Formalitäten hinter uns gebracht hatten, haben wir den Abend dann gemütlich ausklingen lassen. Nach einer kalten Nacht ging es dann am Samstag um 10.00 Uhr bei herrlichstem Wetter mit der Fahrerbesprechung los. Es folgte um 10.45 Uhr das freie Training. Vorsichtiges Probieren. Um 13.30 Uhr begann das Zeittraining. 14. im Gesamt und 3. in der Klasse, das war angesichts des Starterfeldes schon ok. Nach dem 1. Lauf hatte es jedoch gerade noch auf Platz 4 gereicht. Thomas hatte uns gute anderthalb Sekunden gegeben, obwohl wir ihm noch gesagt haben, er soll nicht so rasen. Somit war dann auch die Startaufstellung für den 2. Lauf festgelegt. Doch der sollte erst am Sonntag folgen. Am Samstag haben wir dann noch Besuch von Freunden bekommen und mit ihnen einen gemütlichen Abend im Fahrerlager verbracht. Das Team hat sich sehr über den Besuch gefreut! Das Warm Up am Sonntagmorgen um 08.15 Uhr war alles andere als aussagekräftig. Aber wie Biggi souverän und trocken festgestellt hat „war ja nur zum aufwärmen“. Richtig heiß wurde es dann im 2. Heat. Vor uns hatten wir Thomas, den wir überholen mussten, wenn wir die verlorenen Sekunden des 1. Laufs wieder gut machen wollten. So sollte es dann auch sein, wir sind recht schnell dran gewesen, aber dran ist nicht vorbei. Bereits in der ersten Runde vernahm ich durch ein lautes „ist das geil!“, dass auch Biggi Spaß an diesem Lauf hatte. Nach einem schönen und fairen Kampf sind wir dann in Runde 4 an Thomas vorbeigekommen. Den Zuschauern hat es jedenfalls sichtlich Spaß gemacht. Im Dritten Lauf sollten wir dann unsere Zeit bestätigen, wenn wir Dritter in der Klasse bleiben wollten. Gesamt waren wir nach dem 2. Lauf elfter, so dass wir im 3. Lauf Startplatz 1 hatten. Beherzt und bemüht haben wir auch diese Aufgabe erfüllt, auch wenn dies mit Thomas Kirchhoff auf seinem MG ZR im Nacken nicht ganz einfach war. Es war geschafft. Platz 3 in der Klasse und ein Startplatz in Reihe 2 für das B-Finale. Reihe 1 füllten Uli Riese und Martin Kretzer. Reihe 2 belegten die Schiemänner und in Reihe 3 standen Nathalie Depping und Andres Maschkötter, der ins Finale gerückt war, weil Winrich auf einen Start verzichtet hat. Uli hat uns auf der Startplatte dann noch gezeigt, wie man in 3 Minuten bei einem Polo, ein gerissenes Kupplungsseil wechselt. Nachdem wir überraschender Weise sehr gut gestartet sind, haben wir uns aus dem Getümmel in der Sparkassenkurve doch lieber rausgehalten und waren auf Platz 5. An Andres zogen wir schnell wieder vorbei, da dieser technische Probleme hatte. Wir haben dann den gelben Depping-Seat gejagt, der sich nach Farbaustausch mit dem Maschkötter-Volvo auf Platz 3 vorgeschoben hatte. Was folgte war ein Kampf um den 3. Platz. Überholversuche unsererseits wurden durch „heftiges Tür zu machen“ und fahren auf der „Kampflinie“ zunächst erfolgreich vereitelt. In Runde 6 kam Nathalie Depping von ihrer Linie ab, so dass wir vorbeiziehen konnten. Jedenfalls wollten wir es gerade versuchen, als sie sich von außen wieder vor uns schob. Dabei berührten sich die Stoßstangen und es kam zur Drehung des Depping-Seats. Uli fuhr mit einem ungefährdeten Start und Ziel Sieg ins A-Finale. An dieser Stelle noch mal herzlichen Glückwunsch zum Klassensieg! Wir hatten bei kaiserlichem Wetter, einer tollen Organisation und einem toll umgebauten Fahrerlager ein herrliches Rennwochenende. Es war einfach GEIL! Wir danken allen, die dazu beigetragen haben. Ich danke an dieser Stelle auch noch besonders meinem Team für das tolle Wochenende. Das Fahren mit Biggi als Co. hat wieder einmal Riesenspaß gemacht. Danke. |
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ADAC Hessen Rallye Vogelsberg - Team Kuhlmann / Hutzfeldt Leider wurde die Vorfreude auf den 2. Lauf zur Deutschen Rallye Meisterschaft in der Burgenstadt Schlitz in Hessen im Vorwege schon gebremst. Direkt vor dem Start zur ersten Prüfung am Freitagabend in Willofs taten sich Kupplungsprobleme auf und es war nicht möglich, die gewohnten Zeiten zu fahren, womit das Team Kuhlmann / Hutzfeldt nach der ersten Wertungsprüfung auf den 53. Platz im Gesamt verwiesen wurde. Zurück im Service konnten die Probleme behoben werden. Der 2. Tag ging dann morgens direkt mit einem Reifenpoker los, da sich zwar erste Tropfen auf der Scheibe zeigten, die zu fahrenden Prüfungen jedoch bis zu 40 km entfernt waren. Das Team Kuhlmann entschied sich für Intermediates und war mit der Wahl zufrieden. Als dann auf dem Rückweg der Wertungsprüfungen 2/4 und 3/5 immer mehr Regen einsetzte, wurden Regenreifen im Service aufgezogen und es ging zurück, um die Prüfungen ein zweites Mal zu fahren. Die 27 km lange Prüfung „Schottenring“ konnte das Team im Gegensatz zum Vorjahr und vielen Mitstreitern ohne Plattfuß beenden, hatte jedoch in der Prüfung mit einsetzendem Regen, trockenen Abschnitten sowie von WRC´s ausgefahrenen Kurven zu kämpfen. Nun konnte es bei seichtem Regen und teilweise abtrocknenden Strecken zu den Prüfungen in Schlitz und Niederaula, den „richtigen“ Schotterprüfungen, gehen. Auch hier lief alles rund und die Schotterabschnitte zeigten sich im Gegensatz zum frühen Morgen als sehr gut befahrbar. Im Ergebnis konnte das Team Kuhlmann / Hutzfeldt sich von Platz 53 bis auf den 25. Gesamtrang vorkämpfen. In der DRM(Deutsche Rallye-Meisterschaft)-Wertung der Rallye landeten Kuhlmann / Hutzfeldt auf den 15. Platz. 22.04.2008 |
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Am Freitag morgen ging es nach Schleswig - zunächst die Abfahrunterlagen abholen u. ab zur Besichtigungsrunde. Die Zeit hierfür war sehr gut geplant u. man hatte in Ruhe Zeit, die Prüfungen 2 x zu besichten.Freitag abend dann im Dunkeln Showstart vor der Kulisse des Schlosses Gottorf in Schleswig und los zur ersten Prüfung nach Lottorf. Am Vorstart angekommen hieß es zunächst einmal warten, da ein Anwohner, der von einer Dialysebehandlung kam, nach Hause wollte. Also Rundkurs leerfahren lassen, warten bis der Anwohner zu Hause war u. endlich durften wir als zweites Fahrzeug wieder auf die Strecke. Spannend an diesem Rundkurs waren zwei Stellen - eine ca. 800 m lange Gerade, die mit einer L2 endete. Wie wir nach ca. 500 m und knapp 200 km/h auf der Uhr feststellten, wies die Gerade Bodenwellen auf, die bei Tag nicht richtig zu sehen oder merken waren und unser Drehzahlmesser ging kurzweilig nach oben, was bedeutete, dass wir wohl alle 4 Räder in der Luft haben mussten. Die zweite Stelle war das "Schotter"- .... oder soll ich lieber sagen "Matsch"-Stück?!?! Auch hier war eine Kurve drin, die es in sich hatte. Zunächst dachte man, dass es einen herausträgt, dann hakte das Fahrzeug regelrecht in der Spur ein u. grub sich voran - einfach genial! Zurück zum Service und für diesen Tag "Feierabend. Samstag war ja auch noch ein Tag. Dieser begrüßte uns zunächst mit Regen - also Reifenwechsel und los zur 2. Prüfung. Dort angekommen, hieß es zunächst einmal wieder warten. Hier hörten wir dann, dass u.a. Mario Dupke den Nullwagen "weggeschmissen" hätte u. wir sollten aufpassen, die Strecke sei wie Schmierseife. Also ran an Start und los. Und in der Tat: Die Strecke hatte es in sich! Das Fahrzeug hatte zwischenzeitlich eine braune Farbe angenommen, wir rutschten einmal ein bisschen in die Büsche, aber der Allrad grub uns wieder raus und weiter. Am Ende der Prüfung hieß es noch Porsche jagen u. wir verließen die Strecke mit einem breiten Grinsen im Gesicht. Jetzt ging es also wieder zur Prüfung in Lottorf, wo wir am Abend zuvor schon waren. Im Hellen gestaltete sich auch alles gleich viel freundlicher und lediglich ein Überraschungseffekt ereilte uns, als wir in der letzten Runde von der langen Gerade auf das Schotterstück abbogen - gezeigt wurde uns die gehaltene gelbe Flagge. "Ok - wird wohl einer irgendwo am Rand stehen", also rum um die Ecke u. da ging gar nichts mehr. Achim Behrens hatte sich mit seinem Corsa festgefahren u. die Antriebswelle abgerissen. Er stand mitten auf der Strecke und musste warten, bis er runtergeschoben wurde. Der Bagger hatte sich hierbei leider auch festgefahren u. so standen wir mit ca. 5 Fahrzeugen und warteten. Im Service angekommen, wurde uns mitgeteilt, dass die 4. Prüfung wegen Unbefahrbarkeit abgesagt wurde u. wir hatten ne gute Stunde Zeit, bis es zur 5. Prüfung ging - die längste mit 27 km. Auch hier lief alles super - die Strecke war trocken, die neuen Reifen hatten Grip und nur an der ein oder anderen Kurve, die ein bisschen sehr ausgefahren war, war Vorsicht geboten. Auch in der WP 6 in Arup lief alles rund - und wieder zurück zum Service. In der WP 7 konnte Thorsten nochmals 13 Sekunden finden und zum zweiten und letzten Mal ging es nach Arup, wo auch wieder alles zu unserer Zufriedenheit lief. Jetzt stand nur noch eine Prüfung an, die Zuschauerprüfung "Auf der Freiheit" in Schleswig auf dem Kasernengelände. Hier ging es im fliegenden Start mit einem Abstand von 10 Sek. auf die Strecke mit 4 Fahrzeugen. Die Atmosphäre war einfach genial! Als wir dann das erste Mal den Kurs umrundet hatten, mussten wir trotz Warnung feststellen, dass die Kurve nach der Wasserdurchfahrt ähnlich wie Schmierseife war und wir rutschten zunächst auf die Schlei zu, dann ging es jedoch wieder vorwärts (... und schön das Lenkrad gerade halten...) und weiter. Wenn auch der ganze Kurs äußerst hakelig war und auch die Durchfahrt durch riesige Steinbrüche Gefahren in sich bargen, hat die Strecke Spaß gemacht. Und auch trotz des einzuschaltenden Lüfters, der blendenen Sonne, der herunterzuklappenden Sonnenblende und des vor der Nase baumelnden Kabels der Videoanlage hatte Thorsten alles im Griff - Hut ab nochmal! Im Ergebnis erreichten Thorsten und ich den 18. Platz im Gesamt und den 3. in der Klasse. Nochmals: 1000 Dank an Thorsten und unser Serviceteam - die Rallye hat wirklich richtig Spaß gemacht! Und nicht zu vergessen ein dickes Danke an die Veranstaltergemeinschaft, die Orga, Helfern, .... und allen anderen, die dazu beigetragen haben, dass es wieder einmal eine super Rallye war. Bildquelle: Rallyefieber |
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Auftakt zur DRXT 2008 in Oschersleben Das ganze Wochenende war von "ja", "nein", "geht doch los" geprägt... aber Zweifel, dass wir fahren werden, hatte keiner, oder doch? Zuerst wollte in der Woche vor der Veranstaltung das Wasser im Motor nicht zirkulieren und der Öldruck wollte auch nicht so recht. Aber es klappte dann doch noch. Auto ist fertig. Nein, doch nicht! Auf dem Prüfstand zeigte sich,
dass die Bremse hinten zuviel Druck hatte und auch noch 40% aus dem Kurs war. Das war Donnerstagabend und Freitag Mittag wollten wir los - wollten wir doch, oder? Biggi und Martin haben dann Freitag morgen ab 06.00 Uhr versucht, die Bremse davon zu überzeugen, dass es doch los geht - und es klappte! Also pünktlich ab nach Oschersleben. Wir waren alle recht gespannt. Wir hatten nur ein Ziel: Heil die Veranstaltung überstehen. Hatte sich die lange Winterarbeit gelohnt? Samstag dann das erste freie Training. Klausi und Biggi drehten aufgeregt ihre ersten Runden. Das Auto fühlte sich gut an. War doch auch gut oder? Höflicher Weise bestätigte Biggi, dass es ganz ok war, aber sie war schnelleres gewohnt. Da geht noch was. Am Ende des Tages hatte ich mich dann einigermaßen mit dem Auto angefreundet. Die Stimmung war gut, das Wetter war super! Oder doch nicht? Sonntag morgen die Ernüchterung. Regen. Das kann ja was werden. Klausi und im Regen Rennen fahren... Das wird nix. Oder doch? Mal sehen, was die Reifen im Warm Up sagen. Das war ganz ok. Der erste Lauf konnte kommen. Wir haben für unsere Verhältnisse gut mitgespielt. Zuviel riskieren wollten wir auch nicht, da die Zeiten der anderen zu weit weg waren. Wir fuhren unser eigenes Rennen und hatten Spaß. Das Team war auch begeistert - hatte nur nicht allzuviel zu tun. Oder doch? Im 2. Lauf wollten wir dann noch einen drauf legen. Der Regen wurde weniger. Auf geht's! In der 2. Runde dann: "man, was is` die Hinterachse unruhig? Am Ausgang der Schikane ins Grüne gedreht, wieder zurück auf die Strecke, Spitzkehre anbremsen, der Hintern wackelt, haben wir Plattfuß? Rein in das Schotterstück... nö, alles gut! Gas! Oder doch nicht? Nein, aus, uns war der Reifen von der Felge gesprungen. Ausrollen. Maxzeit. Uli Riese schied in dem Lauf ebenfalls aus. Motorschaden. Ausgerechnet Uli, den wir vorhin noch in einem sensationellen Div.4 -Lauf bejubelt hatten. Schade. Wir sind dann mit dem Abschlepper zurück in die Box. In der Box stellten wir dann fest, dass wir 2 stark deformierte Felgen hatten, eine sogar gebrochen war. Und nun? Wir haben doch nicht genügend Reifen dabei. Naja irgendwie den 3. Lauf fahren. Ankommen reicht ja. Oder doch nicht? Wir haben dann unsere abgefahrenen Schönwetterräder aufgezogen, um damit den 3. Lauf zu fahren. Uli hatte sich dazu entschieden, den Lauf per Anlasser anzufahren, um die Punkte mitzunehmen. Richtig so. Wird schon alles klappen. Oder doch nicht? Wie sollte es anders sein? Im 3. Lauf ebenfalls Regen und wir haben ein Ballett hingelegt bei dem wir von D. Eichelberg überrundet wurden. Und nun? Maxzeit. Oder doch nicht? Ein wenig enttäuscht waren wir schon, aber was soll`s? Wir sind angekommen, es hat alles gehalten. Mehr wollten wir doch gar nicht. Für das A-Finale waren wir qualifiziert. Die Punkte nehmen wir dann mit. Es reicht ja eine Runde. Oder doch nicht? Nein, das reicht nicht. Man muss durchfahren und darf nicht überrundet werden. Also: umziehen, einpacken und aufladen. Biggi wollte sich jedoch damit nicht zufrieden geben und hat, wie es sich für `nen guten Beifahrer gehört, das Reglement auf den Kopf gestellt und ist fündig geworden. In diesem Zusammenhang auch ein Dankeschön an Winnrich und Wolfgang. Plötzlich rief Biggi an und sagte, sie habe Protest eingelegt. Wir haben keine Maxzeit bekommen und es reicht auch wenn wir das Finale nur anfahren. Wollen wir? Ja. Los geht`s! Wieder umziehen. Aber wir riskieren nix und fahren nur 1 Runde für die Punkte. Oder doch nicht? Dann der Start zum A-Finale. Wir zwischen den Großen. Uns hat es dann doch soviel Spaß gemacht, dass wir solange gefahren sind, bis wir abgewunken wurden - ohne Überrundung! Dann parc fermé . Aufladen. Siegerehrung. Und ganz oben auf`s Treppchen. Oder doch nicht? Nein, aufgerufen wurden wir als Zweite. Ein Fehler der Rennleitung. Wir haben gewonnen. Vor allem die Herzen unseres Teams, dem ein ganz besonderer Dank gehört. Für ALLES! Ebenfalls ein Dank an Michi und Crew, war total witzig mit euch und Hut bzw. Helm ab vor eurem sensationellen Auftritt in der Division 4. Race on! Wir sehen uns auf dem Estering !
Team Schiemann-Motorsport
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